Praxis im Unternehmen

Aus Aufnahme wird Protokoll.

Eine KI kann eine Besprechung aufnehmen, in Text umwandeln und daraus ein Protokoll mit Ergebnissen und Aufgaben erstellen. Niemand muss mehr mitschreiben, und alle haben hinterher dieselbe Zusammenfassung. Wichtig: Alle Teilnehmenden müssen mit der Aufnahme einverstanden sein.

5 Min. LesezeitStand: Oktober 2026

So funktioniert es

  1. Aufnehmen: Die Besprechung wird aufgezeichnet, etwa mit dem Smartphone, einem Konferenzmikrofon oder in Teams.
  2. Umwandeln: Eine Spracherkennung macht aus der Aufnahme einen Text. Moderne Modelle verstehen auch Dialekt, Fachbegriffe und mehrere Sprecher recht gut.
  3. Zusammenfassen: Ein Sprachmodell erstellt aus dem Text ein Protokoll: Themen, Ergebnisse, offene Fragen.
  4. Aufgaben ableiten: Wer macht was bis wann? Die KI listet die Aufgaben auf, die besprochen wurden.
  5. Prüfen und verteilen: Ein Mensch liest das Protokoll, korrigiert bei Bedarf und verschickt es.

Wofür es sich eignet

  • Teambesprechungen und Jour fixe
  • Baubesprechungen und Projekttermine
  • Kundentermine, wenn der Kunde einverstanden ist
  • Interne Schulungen und Workshops
  • Diktate unterwegs, etwa nach einem Termin vor Ort

Rechtliches: Einwilligung ist Pflicht

Wer das nicht öffentlich gesprochene Wort eines anderen ohne dessen Einverständnis aufnimmt, macht sich strafbar (§ 201 StGB). Deshalb gilt:

  • Vor Beginn ankündigen, dass aufgenommen wird, und wofür
  • Das Einverständnis aller Teilnehmenden einholen
  • Wer nicht einverstanden ist: nicht aufnehmen
  • Aufnahmen löschen, sobald das Protokoll fertig ist

Dazu kommt die DSGVO: Stimmen und Inhalte sind personenbezogene Daten. Für Aufnahmen von Beschäftigten ist, falls vorhanden, der Betriebsrat einzubeziehen. Mehr unter KI und Datenschutz.

Warum lokal hier besonders zählt

In Besprechungen wird offen geredet: über Kunden, Preise, Personal, Probleme. Bei Cloud-Diensten wird die komplette Aufnahme an den Anbieter übertragen. Eine lokale Spracherkennung ist inzwischen gut genug für den Büroalltag. Offene Modelle wie Whisper laufen auf eigener Hardware, und die Aufnahme verlässt das Haus nicht.

Was heißt das für Ihr Unternehmen?

  • Ein KI-Protokoll spart pro Besprechung schnell eine halbe Stunde Nacharbeit.
  • Ohne Einverständnis aller keine Aufnahme. Das gehört in Ihre KI-Richtlinie.
  • Weil in Besprechungen vertraulich gesprochen wird, ist eine lokale Lösung besonders sinnvoll.

Der Helfer „Besprechungsprotokoll“ von AIrak macht aus einer Aufnahme ein Protokoll mit Aufgaben, vollständig auf der Box in Ihrem Firmennetz. Mehr zu AIrak

FAQ

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns.

Wie gut versteht die KI Dialekt?

Moderne Spracherkennung kommt mit Dialekt und Umgangssprache meist gut zurecht. Bei starkem Dialekt, vielen Fachbegriffen oder schlechter Tonqualität sollten Sie das Protokoll genauer prüfen.

Erkennt die KI, wer was gesagt hat?

Viele Systeme können verschiedene Sprecher unterscheiden. Zuverlässiger wird das, wenn sich die Teilnehmenden am Anfang kurz vorstellen und nicht durcheinander reden.

Darf ich Telefonate aufnehmen und protokollieren lassen?

Nur, wenn Ihr Gesprächspartner vorher zugestimmt hat. Ohne Einwilligung ist die Aufnahme nicht öffentlich gesprochener Worte strafbar.

Ausprobieren

Nie wieder mitschreiben.

Wir zeigen Ihnen den Protokoll-Helfer von AIrak bei Ihnen vor Ort. Oder wir schicken Ihnen die Box zu, und Sie schließen sie selbst an.

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