So funktioniert es
Der KI-Server steht in Ihrem Büro oder Serverraum und ist mit dem Firmennetz verbunden. Mitarbeitende öffnen im Browser eine Adresse wie bei einer Intranet-Seite, melden sich an und arbeiten mit der KI. Installiert werden muss auf den Arbeitsplätzen nichts. Gerechnet wird nur auf dem Server, die Endgeräte zeigen lediglich Text an.
Anmeldung: am besten mit vorhandenen Konten
Niemand möchte ein weiteres Passwort. Gut eingerichtet nutzt die KI die Anmeldung, die es im Unternehmen schon gibt, etwa Active Directory, Microsoft Entra ID (früher Azure AD) oder Google. Das hat drei Vorteile:
- Neue Mitarbeitende haben automatisch Zugang.
- Wer das Unternehmen verlässt, verliert den Zugang mit dem Firmenkonto.
- Jede Anfrage lässt sich einer Person zuordnen, falls das nötig ist.
Wer darf was sehen?
Sobald die KI mit Firmendokumenten arbeitet, wird die Rechtefrage wichtig. Die Lohnabrechnung gehört nicht in die Antwort an den Azubi. Die Regel ist einfach: Die KI darf einer Person nur zeigen, was diese Person auch ohne KI öffnen dürfte. Am saubersten klappt das, wenn die KI die bestehenden Freigaben Ihrer Dateiablage übernimmt, statt eigene Rechte zu pflegen.
Anbindung an die vorhandene IT
- Mail, Kalender, Kontakte: zum Beispiel Microsoft 365 oder IMAP-Postfächer, damit die KI Antworten im Zusammenhang formulieren oder Termine vorschlagen kann.
- Dokumente: Dateiserver, Nextcloud oder SharePoint, damit Fragen zu eigenen Unterlagen möglich sind. Mehr dazu unter Firmendokumente mit KI durchsuchen.
- Datensicherung: Einstellungen, Suchindex und Verläufe gehören in die bestehende Sicherung, etwa auf ein NAS.
Wie viele gleichzeitig?
Im Büro schreiben selten alle im selben Moment. Die Anfragen verteilen sich über den Tag, und eine Antwort dauert meist nur Sekunden. Deshalb reicht ein Server mit einer guten Grafikkarte oft für ein Team von zehn bis mehreren Dutzend Personen. Wird es eng, werden Antworten langsamer, nicht schlechter. Details unter Hardware für lokale KI.
Checkliste für den Teambetrieb
- Anmeldung über vorhandene Firmenkonten
- Rechte aus der Dateiablage übernehmen, keine Sonderregeln
- Erreichbar nur im Firmennetz oder über das bestehende VPN
- Verschlüsselte Verbindung (HTTPS), auch im internen Netz
- Datensicherung und Updates fest eingeplant
- Eine Person oder ein Dienstleister als fester Ansprechpartner
Was heißt das für Ihr Unternehmen?
- Ein zentraler Server ist für ein Team meist günstiger und einfacher zu pflegen als KI auf jedem einzelnen Rechner.
- Die Arbeit steckt weniger im Modell als in Anmeldung, Rechten und Anbindung. Das sollte von Anfang an sauber geplant sein.
- Mehr Nutzer kosten bei lokaler KI keine zusätzlichen Lizenzen.
AIrak ist für den Teambetrieb gebaut: Anmeldung über Active Directory, Entra ID oder Google, Anbindung an Microsoft 365, Nextcloud, SharePoint und Dateiablagen, Nutzung auf PC, Tablet und Smartphone. Mehr zu AIrak